Erfolgsgeschichte: Assenagon Asset Management

Automatisierte Abrechnung von Bestandsprovisionen

Assenagon Asset Management

Assenagon ist ein auf die Steuerung von Kapitalmarktrisiken spezialisierter Asset Manager. Die Services sind vielschichtig und grösstenteils automatisiert – so auch die Abrechnung von Bestandesprovisionen für die Vertriebspartner und die institutionellen Kunden. Die Firma Sowatec liefert mit calculo die entsprechende Software. Auf dieser Lösung lässt sich weiter rechnen.

Erfolgsgeschichte

Unternehmen

Assenagon ist ein auf die Steuerung von Kapitalmarktrisiken spezialisierter Asset Manager. Das Unternehmen bietet umfassendes Management von Risiken im Fondsmantel an und orientiert sich am Bedarf von Kapitalanlegern, Erträge mit vorgegebenen Risikobudgets zu erwirtschaften. Das Unternehmen wurde im Jahr 2007 gegründet und beschäftigt rund 60 Mitarbeitende in Luxemburg und München.

Interviewpartner

Simone Alanne ist verantwortlich für den Bereich Sales Operations im Asset Management. Ihr Aufgabenportfolio umfasst u. a. die Steuerung der gesamten Prozesskette des Provisionsmanagements. Sie übernahm die fachliche Projektleitung bei der Einführung von calculo zur Abrechnung von Bestandsprovisionen.

Details

  • Ausgangslage

    Assenagon pflegt mit mehr als 60 Vertriebspartnern individuelle Vertragslösungen. Für die steigende Anzahl Vertriebsverträge und Fonds braucht das Unternehmen eine Softwarelösung, welche die Berechnung und die Verwaltung der Provisionen automatisiert. Damit will sie den enormen Zeitaufwand in hohem Masse reduzieren.

  • Ziel

    Es wird eine flexible und skalierbare Software umgesetzt, die den zeitintensiven und komplexen Verwaltungs- und Berechnungsaufwand des Provisionsmanagements optimiert und grösstenteils automatisiert.

     

     

  • Lösung

    calculo ist eine Lösung, die auf der «Business Rules Management (BRM)»-Technologie basiert. Sie unterstützt den gesamten Berechnungsprozess: vom Datenimport über die Abrechnung und Freigabe bis zum Reporting.

Lesen Sie hier einen Ausschnitt aus dem Interview mit Simone Alanne, verantwortlich für den Bereich Sales Operations im Asset Management.

Assenagon ist einer der am schnellsten wachsenden Asset Manager in Europa. Wie gross ist das Anlagevolumen?

Simone Alanne: Im Jahr 2012 sind die Assets under Management von 7,40 Mrd. EUR auf 12,36 Mrd. gestiegen. Das entspricht einer Zuwachsrate von 67 Prozent. Davon entfielen 4,32 Mrd. auf 16 Teilfonds. Für diese Fonds gelten verschiedene Vertragsbedingungen. Zudem haben wir 22 Anteilklassen für unterschiedliche Investorengruppen mit derselben Strategie aufgelegt. Hier stimmen wir die Strukturen im Hinblick auf Gebühren, Mindestanlagebeiträge, Referenzwährung und Ausschüttungspolitik auf die jeweiligen Investorengruppen ab.

Sie pflegen mit rund 60 Vertriebspartnern individuelle Vereinbarungen. Ein relativ komplexes Provisionsmanagement.

Unsere Verträge orientieren sich je nach Ausrichtung der Vertriebspartner. Wir müssen neben den Länderusancen auch aufsichtsrechtliche Aspekte miteinbeziehen. Je individualisierter der Vertrag ausfällt, umso höher ist auch der Aufwand auf Seiten der Rechtsprüfung der jeweiligen Parteien. Definierte Prozesse mit einem strukturierten Ablauf sind wichtig, um Fehler zu vermeiden.

Warum wenden Sie für die Gebührenkalkulation drei verschiedene Berechnungsmethoden an?

Grundsätzlich haben wir eine standardisierte marktübliche Berechnungsmodalität. Um flexibel zu bleiben, bieten wir weitere Abrechnungsmöglichkeiten an. Ein anderer Grund liegt in der Unterscheidung der Anteilklassen für institutionelle Kunden und Privatkunden: Rückvergütungen für Bestände der Anteilklasse für die I-Tranche sind abhängig vom Investitionszeitpunkt und Investitionsvolumen. Durch das überwiegend hohe Investitionsvolumen ziehen wir bei der Berechnung der Rückvergütung eine modifizierte, individuelle Kalkulationsgrundlage heran.

Simone Alanne Simone Alanne

Director & Head of Sales Operations


"Die professionelle Zusammenarbeit und die Effizienz, die wir seit der Einführung von calculo erfahren, haben uns dazu bewogen, in die Automatisierung der operativen Vertriebskontrolle zu investieren."

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