Business Case: Billing

Durch Automatisierung zu Effizienz und Transparenz im Billing Prozess

Das Billing als Prozess beinhaltet alle Kundenabrechnungen, die eine Bank durchführt. Bei Kunden, wie zum Beispiel Institutionellen Anlegern, die ein individuell verwaltetes Portfolio haben, umfasst das Billing die Gebühren aller genutzten Bankdienstleistungen. Das Kundenportfolio kann unter anderem aus Wertpapieren (Fonds und Aktien), Währungssaldi oder strukturierten Produkten bestehen.

 

 

 

Billing

  • Typische Gebührenarten im Billing:

    All-in-fees
    Pauschalgebühr, die alle Kosten des Portfolios abdeckt und sowohl mehrwertsteuerpflichtige als auch -befreite Bestandteile enthält.

    Rabatte
    Gebührenabzug, der zum Beispiel auf Bestände eigener Fonds der Bank gewährt wird.

    Management fees
    Prozentuale Gebühr auf das gesamte Portfolio-Volumen oder auf Teilvolumina für das Portfolio Management.

    Performance fees
    Erfolgsabhängige Vergütung für die Bank. Diese kann auch eine Gutschrift im Fall von negativer Performance umfassen.

    Minimum / Maximum fees
    Minimum oder Maximum Fee, die in einem definierten Zeitraum verrechnet wird.

    Manuelle Buchung
    Einmalige Belastungen oder Vergütungen, die nicht durch eine automatisierte Fee berechnet werden.

    Die Gebührenarten werden einzeln oder in Kombination angewendet. Der Billing Prozess umfasst sämtliche Schritte von der Pflege der Vertragskonditionen bis zur periodischen Accrual-Berechnung oder -Abrechnung.

  • Funktionalitäten im Überblick
    • Gebührenberechnung als prozentuale Gebühr auf das Portfolio-Volumen (AuM Fee) oder als fest definierter Betrag pro Periode (Flat payment).
    • Erfolgsabhängige Vergütung (Performance fee), welche auf Basis einer Partizipationsrate an der erreichten Performance berechnet wird. Die Performance kann einfach oder im Vergleich zu einer Benchmark angewendet werden. Übliche Parameter sind u.a. Cap, Floor, High-Watermark und Verlustvorträge.
    • Bestimmung der Gebührensätze als fixer oder Staffel-Satz. Bei den gestaffelten Sätzen kann zwischen gleitenden und Schwellwert-Staffeln unterschieden werden.
    • Definition von Gebührensätzen in Prozent oder Basispunkten.
    • Volumen-Pooling für die Satzbestimmung auf unterschiedlichen Ebenen (z.B. Portfolio, Teil-Volumina, gepoolte Volumina).
    • Alle gängigen Berechnungsmethoden verfügbar (z.B. Monatsendbestände, tägliche Bestände, Bestand per Periodenende, Durchschnittsbestände etc.).
    • Alle gängingen Usanzen im System vorkonfiguriert (30/360, actual/actual, actual/360, actual/365, business day/business day) inklusive der Berücksichtigung multipler Bankfeiertagskalender.
    • Flexible Abrechnungsperioden (monatlich, quartalsweise, halbjährlich, jährlich). Abweichungen von kalendarischen Perioden sind konfigurierbar.
    • Frei definierbare Vertragslaufzeiten pro Mandat und Gebührenart.
    • Mehrwährungsfähigkeit durchgängig gegeben.
    • Ermittlung von Mindest- oder Maximal-Beträgen über einige oder alle Gebühren des Portfolios. Der Mindest- oder Maximal-Betrag kann pro Rata oder jährlich angewendet werden.
    • Einmalzahlungen, integriert in die periodische Abrechnung oder alleinstehend mit freier Eingabe von Kundentexten.
    • Revisionssicherer, konfigurierbarer Freigabeprozess mit Vieraugenprinzip.
    • Jederzeitige Reproduzierbarkeit aller historischen Abrechnungen eines Vertragspartners auf Detailebene.

»Die Kombination von konfigurierbaren Standardfunktionalitäten und kundenindividuellen Anpassungen erlaubt es den gesamten Billing-Prozess in einmaliger und effizienter Weise abzubilden.«

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