Erfolgsgeschichte: Allianz Global Investors in Europa

Paneuropäische Abrechnung der Bestandsprovision

Allianz Global Investors in Europa

Allianz Global Investors (AGI) automatisiert die Abrechnung der Bestandsprovisionen für ihre Vertriebspartner und Branches. Die Berechnungs- und Auszahlungsprozesse werden neu europaweit harmonisiert. Das bedingt eine regelbasierte Sales-Controlling-Lösung, welche die verschiedenen Vergütungsphilosophien und Berechnungsregeln der einzelnen Länder vereinheitlicht.

Erfolgsgeschichte

Unternehmen

Die Allianz Global Investors verwaltet Vermögen in allen wesentlichen Anlageklassen und –regionen. Die Experten der Vermögensverwaltungseinheit von Allianz SE sind mit 22 Standorten in 18 Ländern weltweit vertreten - mit umfassender Präsenz in Europa, den USA und in Asien. Mit rund 500 Anlagespezialisten deckt das Investment-Management alle wichtigen Finanz- und Wachstumsmärkte der Welt ab. AGI verwaltet ein Vermögen von über 345 Mrd. Euro (Stand 31.12.13).

Interviewpartner

Guido Bachmann leitet das Team Trailer Fee Calculation, welches zum Projektstart als rein deutsches Team aufgesetzt und für die Vergütung europäischer Kunden ausserhalb Frankreich, Italien, UK und Spanien zuständig war. Nach Einführung von calculo wurden die Strukturen stärker europäisiert und das Team um eine Kollegin aus Frankreich verstärkt.

Details

  • Ausgangslage

    Jedes Land berechnete die Bestandsprovisionen und Auszahlungen in einer historisch gewachsenen Systemlandschaft und meist mit AGI-eigenentwickelten Schnittstellen zu diversen SAP-Instanzen. Eine Harmonisierung auf europäischer Ebene fand nicht statt. Hinzu kommen unterschiedliche Vergütungsphilosophien in den einzelnen Ländern. AGI suchte eine technische Lösung, die Ihre Prozesse europaweit harmonisiert.

  • Ziel

    Es wird eine flexible und erweiterbare Standardsoftware eingeführt, welche die verschiedenen Vergütungsphilosophien und Berechnungsregeln der einzelnen Länder automatisiert und vereinheitlicht.

  • Lösung

    Mit calculo werden die verschiedenen Standorte mit einer Lösung abgebildet und die unterschiedlichen Abrechnungsbedingungen problemlos berücksichtigt.

Lesen Sie hier einen Ausschnitt aus dem Interview mit Emmanuelle Tourneur, Allianz Global Investors in Europa.

Für die Berechnung der Bestandespflegekommissionen sind Stamm- und Bestandeslistendaten erforderlich sowie Informationen über eine komplexe Unter-Depotbanklogik. Des Weiteren müssen diverse Beziehungen zwischen den Welten von Vertriebs-Controlling und Bestandespflegekommissionen von der Plattform zugeordnet werden. Mit SCORES können komplexe Berechnungen (einschliesslich des verwalteten Vermögens und des Netto-Cashflows) für verschiedene Fondsgruppen ausgeführt werden. Zusätzlich zu den internen Berichten und Abfragen können die Daten auch an die globalen Finanz- und Berichtssysteme gesendet werden.

Die Implementierung und Aufnahme des Echtbetriebs wurden als schrittweise Annäherung strukturiert. Was waren die wichtigsten Faktoren für diesen Implementierungsansatz?
Angesichts der Einschränkungen und Abhängigkeiten durch die beiden parallel laufenden Projekte wollten wir schnell einen Nutzen erzielen und Erfahrung sammeln. Wir beschlossen daher, die kleinste Entität und das System zuerst als Pilotprojekt (d. h. in Frankreich) zu migrieren. Dies gelang uns am 1. Januar 2014. Danach konzentrierten wir alle unsere Ressourcen und Anstrengungen auf das übrige Europa und profitierten dabei bereits von den Erfahrungen aus dem Piloten.

Welche Verbesserungen wurden im Hinblick auf Verarbeitung, Aktualität und Qualität der Daten erzielt?
Wir haben jetzt einen harmonisierten europäischen Prozess, mit dem wir qualitativ sehr gute, aktuelle Berichte liefern können (wöchentlich jeweils 5 Tage später). Wir arbeiten aber noch weiter an einer Optimierung des Timings.

Guido Bachmann Guido Bachmann

Director & Head of Sales Operations


"Die grosse Leistung von Sowatec war der sehr offene und kritisch konstruktive Austausch über das Was, Warum und Wieso unserer Projektziele. So wurden im Projekt, das alleine aufgrund der abzubildenden Einzelanforderungen eine gigantische Grösse annahm, der Status und die Ziele immer wieder hinterfrag und somit ein roter Faden beibehalten."

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