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Mit transparentem Gebührenmanagement für die Herausforderungen von MiFID II gewappnet

MiFID II stellt Banken und Anlageberater vor neue Herausforderungen. Denn mit dem Inkrafttreten der Finanzmarktreform ist eine Vielzahl neuer Bestimmungen verbunden. Um den regulatorischen Anforderungen in naher Zukunft gerecht zu werden, sind die Finanzunternehmen jetzt gefordert, ihre IT-Systemarchitektur fit zu machen. Gefragt sind smarte und anpassungsfähige Softwarelösungen.

Eine der wichtigsten regulatorischen Reaktionen auf die Finanzkrise von 2008 war die Initialisierung der EU-Richtlinie über Märkte für Finanzinstrumente (MiFID II). Die Stärkung des Anlegerschutzes ist eines der zentralen Ziele der Finanzmarktreform. Hier setzt das Europäische Parlament insbesondere auf die Transparenz von Provisionen bei der Anlageberatung. So sind die Finanzinstitute verpflichtet, die Preise, Kosten sowie Zuwendungen Dritter gegenüber ihren Kunden wesentlich umfangreicher und detaillierter als bisher offenzulegen. Dies stellt Banken und Finanzberater vor neue Herausforderungen in organisatorischer und technischer Hinsicht.

„Mit bisher keiner Richtlinie hat der europäische Gesetzgeber die Forderung nach Transparenz bei Zuwendungen und Kosten im Rahmen des Vertriebs und Handels von Finanzprodukten so konsequent umgesetzt wie mit MiFID II. Neben den bisher geforderten statischen Berechnungen auf gebuchte Positionen müssen nun auch zukünftige (Wert-) Entwicklungen und Handelsumsätze geschätzt und, abhängig davon, Auswirkungen auf die Kosten des Investmentvermögens simuliert werden. Die Umsetzung dieser Anforderungen an eine dynamische Analyse-möglichkeit aller Bestands- und Transaktionsdaten wird bei der aktuell genutzten Backoffice-Infrastruktur von Fondsgesellschaften an Grenzen stossen.“

Verschoben ist nicht aufgehoben!

Die für den 1. Januar 2017 geplante Inkraftsetzung von MiFID II und der Verordnung MiFIR wird aller Voraussicht nach auf Anfang 2018 verschoben. Der Grund: Die Vorbereitungen durch die europäische Aufsichtsbehörde ESMA und die Europäische Kommission brauchen mehr Zeit. Das detaillierte Ausarbeiten der Themen und technischen Standards scheint komplexer als erwartet. Verbindliches zu den Gesetzentwürfen werden die Finanzdienstleister wohl erst in diesem Frühjahr erfahren. Für deren IT-Abteilungen aber bleibt der Zeitdruck hoch, um ihre Systeme auf die zusätzlichen Anforderungen durch MiFID II vorzubereiten. Entsprechend stellt sich für das Management und die Verantwortlichen für die Umsetzung der Vorgaben die Frage was ist effizienter und minimiert die Umsetzungsrisiken: Make or Buy?

"IT-Projekte für die konforme Umsetzung der Vielzahl an Bestimmungen aus MiFID II sind anspruchsvoll und zeitintensiv. Wer jetzt seine IT-Lösungsarchitektur so anpassungsfähig gestaltet, dass sie die kommenden Herausforderungen bewältigt, spart in der Zukunft aufwändige Nachbesserungen", sagt Thomas Messmer, CEO des Finanzsoftware-Spezialisten Sowatec.

Smart Fees Management

Vor diesem Hintergrund bietet das auf Finanzsoftware spezialisierte Unternehmen Sowatec eine zukunfts-gerichtete Lösung für die Berechnung und Ausweisung von Fremdprovisionen. Mit der auf BRM-Technologie (Business Rules Management) basierenden Software "calculo" lassen sich Stamm- und Bewegungsdaten über frei konfigurierbare Schnittstellen importieren. Die Fremdprovisionen (Inducements) für die unterschiedlichen Anlageprodukte werden regelbasiert – bei Bedarf auch rückwirkend - berechnet und die Daten für das Kundenreporting bereitgestellt. Hohe Flexibilität zeichnet die Softwarelösung aus. "Die offene Lösungs- und Schnittstellen-Architektur macht es möglich, schnell und effektiv auf erhöhte Datenvolumina oder sich verändernde Rahmenbedingungen und regulatorische Anforderungen zu reagieren", so Thomas Messmer. Zudem lässt sich calculo nahtlos in bestehende Systemwelten und Geschäftsprozesse einfügen. Für das Client- Inducement-Reporting einer der weltweit führenden Grossbanken wurde die Software kürzlich erfolgreich implementiert.

Ein Blick in die Zukunft

Mit der soeben erschienen Version 5 hat Sowatec die Funktionalität, Performance und User-Experience von calculo noch einmal deutlich erhöht. So können beispielsweise mit der Anwendung "Scenario" Management-Projektionen durchgeführt und zukünftige Entwicklungen simuliert werden. Dies macht das Entscheiden leichter und das Kalkulieren genauer. Durch Ändern von Regeln und Konditionen und die Abbildung möglicher Marktentwicklungen lassen sich relevante, aussagefähige Voraussagen treffen, ohne produktive Stammdaten und -prozesse zu verändern.

Im Rahmen der ALFI Global Distribution Conference in Luxemburg präsentiert Sowatec vom 8. bis 9. März 2016 die aktuellsten Softwarelösungen rund um MiFID II.